| 20.12.2009 - 15:51 Uhr | |||||||
4. Advent: Bummel über den Weihnachtsmarkt |
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Der erste ermländische Weihnachtsmarkt in Olsztyn war ein Experiment. Keiner wußte, ob ein solcher von den Bewohnern angenommen wird. So eine Frage stellt sich in Deutschland nicht. Viele Polen kennen nicht nur das Münchener Oktoberfest, sondern beneiden die Deutschen auch für die die Stimmung auf den Weihnachtsmärkten. Anstatt nur neidisch in Richtung Westen zu schauen, haben das Stadtmarketingbüro von Olsztyn (Allenstein) und das städtische Kulturzentrum einen eigenen Weihnachtsmarkt organisiert und dazu vor allem einheimische Händler eingeladen. Als Partner konnten auch eine Vielzahl von Firmen, Vereinen und Bildungseinrichtungen aus dem Ermland gewonnen werden. Die Besitzer vieler Gaststätten in der Altstadt lockten mit Rabatten die Besucher des Weihnachtsmarktes, welcher von Donnerstag bis zum heutigen Sonntag geöffnet war. Das Wetter war ideal (Schnee und minus 11 Grad) und so kamen vor allem am Wochenende so viele Besucher, dass die Händler zufrieden waren. Aber auch die Besucher genossen die Stimmung auf dem Weihnachtsmarkt. Dies konnte man an den Augen der Kinder ablesen, welche vom Trubel und den Attraktionen fasziniert waren. Eine Auswahl von Bildern des ersten emländischen Weihnachtsmarktes haben wir hier für Sie vorbereitet. Neben der Bühne am Marktplatz gab es eine lebendige Weihnachtskrippe und nahe der Burg der ermländischen Bischöfe hatte Dariusz Morsztyn (bekannt als Biegnący Wilk - laufender Wolf) eine Eskimo-Siedlung aufgebaut. In typischer Fellkleidung hatte er kein Problem mit den niedrigen Temperaturen. Seine Schlittenhunde waren für die Kinder besonders interessant. |
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Kunsthandwerker waren ebenfalls in Olsztyn zu finden. Ewa und Tadeusz Maculewicz präsentierten an ihrem Verkaufsstand ermländische Volkskunst, welche sie selbst herstellen. Ein Schmied bearbeitete glühenden Stahl und zwei Schorsteinfeger spazierten als Glückbringer durch die Gassen. Weihnachtsmänner (in Polen heißen diese Mikołaj) fehlten auch nicht.
Die Altstadt war in buntes Licht getaucht, die Farben wechselten ständig und Projektoren warfen Weihnachtsmotive und Sternzeichen an die Fassaden. Dieses Beispiel aus Olsztyn zeigt, wie man nur mit dem Potential einer Stadt und der Umgebung ein stimmungsvolles Fest organisieren kann. In Polen gibt es zwar auch eine Vielzahl von Vereinen, aber eine Zusammenarbeit, wie wir sie in Deutschland kennen, gibt es nur ganz selten. Vielleicht ändert es sich im komenden Jahr. Zu wünschen wäre es auf jeden Fall. Service Der Reiseveranstalter welcome2poland.com bietet ein thematisches Urlaubsarrangement unter dem Titel Entdecke Olsztyn an. Interessant sind aber auch die übrigen thematischen Reiseangebote. |
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Der erste ermländische Weihnachtsmarkt in Olsztyn war ein Experiment. Keiner wußte, ob ein solcher von den Bewohnern angenommen wird. So eine Frage stellt sich in Deutschland nicht. Viele Polen kennen nicht nur das Münchener Oktoberfest, sondern beneiden die Deutschen auch für die die Stimmung auf den Weihnachtsmärkten. Anstatt nur neidisch in Richtung Westen zu schauen, haben das Stadtmarketingbüro von Olsztyn (Allenstein) und das städtische Kulturzentrum einen eigenen Weihnachtsmarkt organisiert und dazu vor allem einheimische Händler eingeladen. Als Partner konnten auch eine Vielzahl von Firmen, Vereinen und Bildungseinrichtungen aus dem Ermland gewonnen werden. Die Besitzer vieler Gaststätten in der Altstadt lockten mit Rabatten die Besucher des Weihnachtsmarktes, welcher von Donnerstag bis zum heutigen Sonntag geöffnet war. Das Wetter war ideal (Schnee und minus 11 Grad) und so kamen vor allem am Wochenende so viele Besucher, dass die Händler zufrieden waren. Aber auch die Besucher genossen die Stimmung auf dem Weihnachtsmarkt. Dies konnte man an den Augen der Kinder ablesen, welche vom Trubel und den Attraktionen fasziniert waren. 















